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		<title>Darum!Osnabrück.</title>
		<link>http://www.darumosnabrueck.de/</link>
		<description>Aktuelle Neuigkeiten von Darum!Osnabrück.</description>
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			<title>Darum!Osnabrück.</title>
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			<description>Aktuelle Neuigkeiten von Darum!Osnabrück.</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 May 2013 12:52:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Maiwoche XXL</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/05/06/maiwoche-xxl/</link>
			<description>12 Tage mit abwechslungsreichem Bühnenprogramm starten am Donnerstag, den 09. Mai</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am kommenden Donnerstag startet wieder die alljährliche Osnabrücker Maiwoche. Pünktlich um 18:00 Uhr eröffnet der Bürgermeister Burkhard Jasper auf der Handwerksbühne das Festival. Auf einer der größten Open-Air-Veranstaltungen Norddeutschlands, die durch die günstige Lage der Feiertage dieses Jahr ganze 12 Tage andauert, wird wieder ein abwechslungsreiches Musik- und Showprogramm geboten.
Von Rap bis Klassik wird den Besuchern  vom 09.05.-20.05. auf 6 verschiedenen Bühnen viel geboten. Als Highlights treten dieses Jahr unter Anderem Mickie Krause, Tim Toupet, die Queen Revival Band, Fady Maalouf und die Sofaband auf.
Das erste Mal seit 15 Jahren, wird jedoch am Herrenteichswall keine Bühne zu finden sein. Eine weitere Veränderung ist der Bereich der Johannisstraße. Die Johannisstraße ist nicht mehr dabei, da sich die Veranstalter ganz auf das eigene Straßenfest vom 5. bis 7. Juli konzentrieren möchten.
Das genaue Programm  der 41. Osnabrücker Maiwoche finden Sie unter http://www.osnabrueck.de/maiwoche/ oder auf der offiziellen Maiwochen-App für iOS und Android.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 12:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umbau und Sanierung</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/05/03/umbau-und-sanierung/</link>
			<description>Die OsnabrückHalle wird zum modernen Veranstaltungszentrum</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="EinfacherAbsatz">Die umfassenden Sanierungsarbeiten an der OsnabrückHalle sind dringend erforderlich geworden, um die Attraktivität und Vermarktbarkeit des Objektes wiederherzustellen und um es für kommende Marktherausforderungen fit zu machen. Mit der Zeit entsprach das Gebäude immer weniger aktuellen Anforderungen – insbesondere im energetischen Bereich als auch hinsichtlich der konkreten Nutzbarkeit.<br /><br />Die OsnabrückHalle wird nun in zwei Sanierungspaketen saniert und schafft damit die Voraussetzung für eine optimierte Vermarktungsausrichtung und den grundsätzlichen Erhalt der OsnabrückHalle als Veranstaltungsort. Der erste Sanierungsabschnitt wird im Jahr 2013 umgesetzt und beinhaltet einen neuen Haupteingang, ein neues Foyer mit neuen Tagungsräumen  und einer übersichtlichen Struktur, den Europa-Saal und in den Foyers des 1. OG neue Gastronomietheken für ein optimiertes Pausencatering. Paket 2 umfasst den Verwaltungs-/Gastronomiebereich und Tagungsbereich im 1. OG sowie einen Sanierungsabschnitt für Restaurant, Kongressbereich, Tiefgarage, Keller, Fassade, Dach und Außenanlagen.<br /><br />Alle Veranstaltungsräume werden mit moderner Licht-, Ton- und Kommunikationstechnik ausgestattet. Auch infrastrukturell wird das Gebäude an die Anforderungen der stattfindenden Veranstaltungen angepasst. Alle Räume erhalten optisch ein „Lifting“: Der Gesamteindruck wird  zeitlos, modern, hell und freundlich sein und trotzdem den positiven Erkennungswert der „alten Stadthalle“ erhalten. Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen und sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Sprinkleranlage, Brandmeldezentrale, Fluchtwege etc. werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht.<br /><br />Die „neue“ OsnabrückHalle verbessert den Service und die Nutzbarkeit für die Besucher. Sie erleichtert und optimiert zudem das Angebot für Kunden, die saalübergreifende Veranstaltungen durchführen möchten. Wenn die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, verfügt die Stadt Osnabrück über ein modernes, im vollen Umfang multifunktional nutzbares Veranstaltungszentrum, das in jeder Hinsicht aktuellen und zukünftigen Veranstaltungsprofilen entspricht.</p>
<p class="EinfacherAbsatz"> </p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 May 2013 10:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Osnabrücker Evopfade </title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/04/15/osnabruecker-evopfade/</link>
			<description>Die Friedensstadt steht im Zeichen der Nachhaltigkeit</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Osnabrücker Evopfade – das sind zum einen über <strong>50 Veranstaltungen</strong> von <strong>April bis Dezember 2013</strong>, die Nachhaltigkeit in und um Osnabrück erlebbar machen. Zum anderen sind es aber auch <strong>Orte</strong> in der Region Osnabrück, die das Thema begehbar machen, so zum Beispiel am Piesberg oder im Nettetal. In Vorträgen, Seminaren, Exkursionen, Workshops und Podiumsdiskussionen geht es um die Frage, was Nachhaltigkeit bedeutet und wie wir nachhaltig leben und wirtschaften können. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Sparkasse Osnabrück geförderte Projekt wird von mehr als 40 Akteuren aus Wirtschaft, Bildung, Gesellschaft und Kirche unterstützt, die Nachhaltigkeit jeweils aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Ziel ist es, lokale Akteure stärker zu vernetzen, um auf Basis des Evolutionsmanagements gemeinsame Handlungsschritte für eine nachhaltige Stadtentwicklung festzulegen. Es geht darum, eine Brücke zwischen Natur und Wirtschaft sowie den verschiedenen Akteuren der Stadt zu bilden.
Zentraler Anlaufpunkt ist die <strong>Ausstellung „Darwin meets Business“</strong>, die ab dem 24. April 2013 um 18:00 Uhr in der St. Katharinenkirche zu sehen sein wird. Die Auftaktveranstaltung steht vollkommen unter dem Thema "Darwin meets Business" und soll veranschaulichen, wie Wirtschaft und Gesellschaft von der Natur lernen und dadurch nachhaltiger agieren können. 
Neben einer Begrüßung durch die Projektverantwortlichen erwartet die Besucher ein Tischgespräch über die nachhaltige Entwicklung der Stadt Osnabrück. Professor Michael Braungart, EPEA Internationale Umwelt GmbH, wird dazu das Prinzip der Kreislaufwirtschaft erläutern, also die ganzheitliche Ressourcennutzung über den Lebenszyklus eines Produktes hinaus. Eine Führung durch die Ausstellung mit musikalischer Begleitung rundet das Programm ab. Vom <strong>25. April bis zum 14. August</strong> können Interessierte die Ausstellung <strong>kostenlos </strong>besuchen. Die <strong>Finissage</strong> am 14. August 2013 stellt den feierlichen Abschluss der Ausstellung dar. Hierzu führt das artENSEMBLE THEATER das Stück „Faust meets Business: Die tragische Geschichte von Doktor Johann Faust“ um 18:30 in der St. Katharinenkirche auf. Das Thema von Goethes „Faust II“ ist moderner denn je, denn es handelt am Anfang von einer Finanzkrise und endet in einer ökologischen Katastrophe.
Informationen zu Öffnungszeiten sowie Gruppenführungen (auch für Schulklassen) sowie weitere spannende Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene finden Sie unter <link http://www.evopfade.de>www.evopfade.de</link> oder in der kostenlosen Mobilgeräte-App „Evopfade“ (ab Mitte April).
 ]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 17:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Doppelt hält besser </title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/03/25/doppelt-haelt-besser/</link>
			<description>So bilden die Stadtwerke aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie sind hochprofessionell, berufserfahren und dabei erstaunlich jung: Tobias Landwehr und Nadine Wortmann. Die Referentin und der Referent aus der Personalentwicklung haben uns eingeladen, um von ihren Erfahrungen sowohl als ehemalige Duale Studenten als auch mit Dual Studierenden bei den Stadtwerken zu erzählen. Unterstützt werden sie dabei von Wiebke Niehoff, Auszubildende im 2. Lehrjahr an der Hochschule (Standort Lingen), die neben der Industriekauffrau demnächst auch den Bachelor in BWL abschließen wird.
 
Wie sie selbst seinerzeit mit der Doppelbelastung aus Ausbildung und Studium zurechtgekommen sind, wollen wir zunächst wissen. Schließlich ist es keine Kleinigkeit, direkt nach dem Abitur über drei Jahre lang gleichsam ohne Pause einen Rhythmus von je 10 Wochen Uni und 12-16 Wochen Stadtwerken im Wechsel zu meistern. Herr Landwehr gibt zu: „Es war nie das normale Studentendasein“, und FrauWortmann meint: „Am Anfang war es hart, ich bin aber reingewachsen. Man kann es schaffen, hat aber kaum Freizeit.“ Den Vorteil sehen beide ganz klar im Mehrwert, den die große Komprimierung schafft, sowie im direkten Praxisbezug: „Der oft erwähnte Praxisschock tritt nicht in der Form auf“, so Landwehr. Zudem ist die finanzielle Unabhängigkeit ein gewichtiges Argument für ein Duales Studium, denn zur Ausbildungsvergütung von derzeit ca. 800 Euro werden die Studiengebühren vom ausbildenden Betrieb übernommen.
 
Nun sucht er selbst passende Kandidaten für diese Form der Ausbildung bei den Stadtwerken Osnabrück mit aus. „Das Ziel ist ganz klar, gute Leute zu binden, und das gelingt gut.“ Leicht ist es aber nicht bei 120 Bewerbern auf die 2 Stellen pro Jahr, die Anforderungen sind daher hoch. An erster Stelle stehen neben den Schulnoten Anzeichen von Eigeninitiative, wie Praktika oder soziales Engagement. In einem zweiten Schritt findet ein berufsspezifischer Eignungstest statt. Die reguläre kaufmännische Ausbildung – ohne Studium nebenher und obendrauf – erlebt übrigens derzeit einen noch größeren <em>Run</em>: 300 Bewerber auf jährlich 3 neue Stellen. Die Doppelbelastung ist also wirklich nur etwas für die ganz Harten!
 
In der gewerblich-technischen Ausbildung hingegen sehe das Bild, laut Herrn Landwehr, ganz anders aus. „Generell versuchen wir schon, hier aus der Region zu rekrutieren, mit dem Ziel, dass die Leute bleiben“, aber da herrsche im Moment eher ein Mangel an geeigneten „Bewerbern aus der Region für die Region“, so Herr Landwehr. Der Trend geht leider zum Bürojob mit weißer Weste, wo nicht die körperliche Arbeit oder technisches Interesse im Vordergrund stehen, etwa als „Fachkrräfte für Abwassertechnik“ oder als Fachangestellte für Bäderbetriebe. „Unsere langfristige Aufgabe besteht vornehmlich darin, dass wir diese Berufszweigewieder attraktiver für Bewerber gestalten“, sind sich Frau Wortmann und Herr Landwehr einig.
 
Und wie attraktiv empfindet eine der aktuellen Glücklichen, ihre doppelte Ausbildung? „Es ist schon eine Umstellung zur Schule“, sagt die aus Recke stammende Wiebke Niehoff, die seit anderthalb Jahren abwechselnd bei den Stadtwerken und der Fachhochschule am Standort Lingen ist: „Aber ich wollte immer in Richtung Industriekauffrau und man hat mich hier ermutigt, es trotz Nicht-Einser-Schnitt zu versuchen mit dem Dualen Studium.“ Ihr Fazit? Zwar bedauert sie hin und wieder, nicht den Weg eines „normalen“ Studiums mit mehr Freizeit eingeschlagen zu haben, „aber da muss man ja auch arbeiten. Nein, ich bin echt froh, dass ich das gemacht habe – man hat das Studium und gleich die Praxiserfahrung dazu.“ Und die Reisen? Kann man später nachholen – und auch die Zukunft hofft Wiebke bei den Stadtwerken verbringen zu können. Doppelt hält anscheinend wirklich besser.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 10:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>classic con brio</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/03/06/classic-con-brio/</link>
			<description>Das Klassik-Musikfestival in Osnabrück</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kennen Sie <em>classic con brio</em>? Wenn nicht, wird es höchste Zeit. Übersetzt – aus dem Italienischen – heißt das “Klassik mit Schwung”, oder auch: mit Feuer. Und da uns Osnabrücker dieses Feuerwerk von Musikfestival bald wieder erwartet – ab dem 19. bis zum 28. April nämlich – haben wir uns mit dem Initiator Dr. Hagen Gleisner darüber unterhalten.
Gleisner ist im Vorstand des Organisators, des Schlossvereins Osnabrück, und wirkt an der <em>Science to Business GmbH</em>, beheimatet an der hiesigen Hochschule. „Heimat“ ist ein gutes Stichwort; kommt der musikliebende Diplomingenieur und promovierte Philosoph doch ursprünglich aus Chile. So kosmopolitisch und international ist auch das von ihm mit ins Leben gerufene Festival. Dessen Alleinstellungsmerkmal ist nämlich, dass hochkarätige Musiker aus ganz Europa und darüber hinaus – aus Chile oder den USA etwa – über neun Tage lang hier unter uns an Nette und Hase weilen, zusammen proben und in ihrer Art einzigartige Konzerte bieten.
Die Gemeinschaft dieser über die Jahre untereinander, aber auch mit ihm und den Mitorganisatoren, freundschaftlich verbundenen Spitzenkünstler macht es so besonders, dieses Festival: „Die müssen es wollen, die müssen Spaß daran haben“, erklärt Gleisner, „nur so kann man erklären, dass alle so gerne zu uns kommen.“ Priya Mitchell etwa, keine Geringere als die Künstlerische Leiterin des Oxford Chamber Music Festivals, sei jüngst von der Stadt London beauftragt worden, ein ähnliches Festival auf die Beine zu stellen. Leider überschneiden sich die Daten mit <em>classic con brio. </em>Dennoch nimmt sie Rücksicht, wie auch die Musiker, die hier wie dort auftreten sollen: Die Hase bleibt nicht etwa hinter der Themse zurück. „Wir teilen uns im Moment die Künstler zwischen London und Osnabrück“, freut sich Gleisner, sichtlich stolz: „Das ist doch mal was Besonderes!“
Ist es. Denn was man sich dieses Jahr fürs Publikum ausgedacht hat, klingt so spannend wie faszinierend: Das Motto heuer heißt „OPUS primum – OPUS ultimum“. Für die Nicht-Lateiner unter uns sei gesagt, dass es um das jeweils erste sowie letzte Werk großer Komponisten geht. Und darum, wie bewusst sie den Beginn oder den Abschluss ihres Œuvres wahrgenommen haben mögen. Hinter der Idee steckt Vladimir Mendelssohn, Künstlerischer Leiter des Kuhmo Chamber Music Festivals, eines der größten der Welt. In dieses 15.000 Einwohner zählende Städtchen im Nordosten Finnlands strömen jährlich 50.000 Besucher, es werden über zwei Wochen rund 80 Konzerte geboten. Und Mendelssohn fand eben heraus, dass es sich bei den ersten und letzten Stücken großer Komponisten oft um Kammermusikwerke handelt.
Doch nicht nur um die ganz großen Namen wird es gehen. „Wir sind ja auch Friedensstadt“, erinnert Gleisner: „In der Vergangenheit hat es Künstler gegeben, die nicht tun konnten, was sie wollen, aus politischen Gründen.“ Ihnen sind die „Memorial Concerts“ gewidmet, als fester Bestandteil des Festivals seit 2012. Heuer wird vom Detmolder Kammerorchester „Der Kaiser von Atlantis“ aufgeführt, „OPUS ultimum“ von Viktor Ullmann (1898-1944), der die Oper als Persiflage auf Hitler im Konzentrationslager Theresienstadt auf die Rückseite von Häftlingsformularen schrieb. Sein letztes Werk blieb es, da er und die Musiker bei einer Probe aufflogen und daraufhin in Ausschwitz umgebracht wurden.
So schließt sich wieder der Kreis zum diesjährigen Motto. Die Erinnerung wachhalten, über die großen philosophischen Fragen des Lebens und der Kunst diskutieren oder einfach nur mit Gleichgesinnten aus aller Welt wunderschöner Musik lauschen – ein Blick ins Programm lohnt allemal. <em>Classic con brio </em>ist ein Ereignis, auf das man in  Osnabrück stolz und mit Vorfreude blicken kann.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 16:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>OS-Blog Teil 12</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/02/14/os-blog-teil-12-weltrekord-mit-weather-girls/</link>
			<description>Weltrekord und Weather Girls: Osnabrücks Selfmade Man, Michael „Messe“ Barlag.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Helau, äh, hallo, meine lieben haseländischen Schneeschaufler und Schlittenzieher! Kaum droht der Winter mal wieder mit einem Comeback, schon geht es hier im OS-Blog erneut um einen Michael, fragt ihr, von dem ihr noch nichts gehört habt? Auch hier gebe ich zurück: habt ihr. Zumindest aber gesehen, falls ihr denn Augen im Kopfe euer eigen nennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat Michael Barlag doch vor zehn Jahren die Marke „Jobmesse Deutschland“ erfunden, deren Plakate regelmäßig das Stadtbild zieren, und sie kurzerhand in die gesamte Republik exportiert. Erfolgreich, versteht sich! Den <em>INSIDER </em>hieltet ihr dazu sicher auch schon in den Händen – den gibt es heuer seit 30 Jahren, und Barlag gibt ihn seit 1988 mit heraus. Da, vor 25 Jahren also, machte er sich nämlich mit der Szenezeitung selbständig – mit gerade mal 19 Jahren. Und weil er also eine Menge Jubiläen feiert dieses Jahr (2013 wird zudem seine 20. Immobilienmesse steigen), dachte ich: diesen Osnabrücker<em> </em>Bilderbuch-Macher schaue ich mir mal genauer an.</p>
<p style="text-align: justify;">„Gebürtig bin ich aus Bayern“, erfahre ich dann allerdings direkt zur Begrüßung aus Barlagschem Munde. In seiner Werbe- und Messeagentur über dem Café Blue Note empfängt er mich im Konferenzzimmer. „Hallo, Frau Brunkhorst!“ steht in fetten Lettern im Facebook-Farbschema auf einem großen Bildschirm an der Wand. Nett! Wie der Chef selbst, der, beneidenswert gebräunt von einem Kanaren-Urlaub, sehr offen und charmant aus seinem Leben erzählt – welches mit „bewegt“ untertrieben beschrieben wäre und in dem wirklich die Weather Girls und Weltrekorde vorkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie fing denn das alles an?, will ich wissen, neugierig auf sein Erfolgsgeheimnis. Angefangen hat Barlag, der immerhin bereits im Babyalter nach Osnabrück umzog, also als Zeitungsverleger. „Während meiner kaufmännischen Ausbildung!“, arbeitete er also 1988 als gerade-noch-Teenager bereits in zwei Firmen, dem Ausbildungsbetrieb und dem eigenen, schrieb ganz viel selbst. Heute hat er für seine im nostalgischen Berliner Format erscheinende Publikation nur noch 1-2 Tage pro Monat Zeit, „da rufe ich Stammkunden an und betreue sie persönlich.“ Nur die letzte Verantwortung, die lässt er sich nicht nehmen: „Es gab bis heute keine einzige Zeitung, die ich nicht von vorn bis hinten Korrektur gelesen habe.“</p>
<p style="text-align: justify;">Womit er aktuell überwiegend zu tun hat? Mit den Messen natürlich. Auch das geht auf den 19jährigen Michael Barlag zurück: „Ich wurde immer schon angerufen: ‚Was machen wir heute abend?’“. Da war schnell klar, das Organisieren von Parties und Events lag ihm. Für die ersten <em>INSIDER</em>-Parties hat Barlag kurzherhand Autohäuser umfunktioniert und Ende der 80er eben auch, unter anderen, Hella von Sinnen und die Weather Girls für Auftritte hier an der Hase gewinnen können. Wieder muss ich nachfragen: Ja, wie <em>macht</em> man sowas denn?</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich hatte immer Lust auf Risiko, wollte Dinge einfach ausprobieren“, grinst Barlag lausbübisch. „Außerdem hatte ich stets ganz viel Gegenwind in meinem Leben, der Kampf dagegen bestärkt!“ Der Messe-Macher und bekennender Bayern-Fan bezieht sich hier auf <link http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9102662.html _blank>Oliver Kahns extremen Ehrgeiz</link>, allen etwas beweisen zu wollen, gerade wenn sie einen anfangs belächeln. Dazu passt, dass sich der <em>INSIDER</em> oft an Stories über kriminelle Machenschaften in Osnabrück Stadt und Land machte, Skandale aufdeckte und sich vor „den kleinen Mann“ stellte. Vom typischen Anzeigenblatt keine Spur. Das Motto des oftmals als „Zeitungspolizei“ bezeichneten Mediums: „Wir schreiben das, was andere denken. Unsere vielen tausend Leser und die Entscheider der hiesigen Wirtschaft haben uns bis heute die Treue gehalten, weil sie wissen, dass unser Motto nicht ‚schlau reden‘, sondern ‚machen‘ war und ist“.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Aus den – bis heute treuen – Anzeigenkunden des Mediums wurden Agenturkunden. Obwohl heute die Werbung, zumindest die aktive Kundenakquise, weitestgehend heruntergefahren wurde. Denn als Barlag 1995 seine erste Immobilienmesse in der Dresdner Bank veranstaltete, war klar, wohin die Reise seiner eigentlichen Bestimmung geht. Durch seine Zeitung wiederum hatte er den Fuß in der Tür bei der Eröffnung des Osnabrücker IKEA und verschaffte diesem mit seiner Agentur, neben einem grandiosen Opening, prompt einen Weltrekord: des größten Pippi-Langstrumpf-Treffens. Der nächste folgte auf dem Fuße: das größte aus Menschen bestehende IKEA-Logo, für die Eröffnung der Erfurter Filiale nämlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Jobmessen wiederum sind seit der ersten 2004 Selbstläufer, bis heute stemmten Barlag und seine Mitarbeiter 77 Stück bundesweit, in 17 deutschen Städten. Diesen Erfolg hat der Macher nicht zuletzt Osnabrück zu verdanken: „Wenn man auch um das Wohl des Anderen bemüht ist und die Regeln des kleineren Netzwerks versteht, dann kann man hier Karriere machen.“ Nachhaltige Planung, Verlässlichkeit und Integrität werden hier zwar zwingend gefordert, zahlen sich aber auch aus. <em>Take the money and run</em> – das geht vielleicht in so mancher Großstadt, nicht aber an Nette und Hase, wo jeder jeden kennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der OS-Geheimtipp von Michael Barlag? Das ist dann doch wieder <em>back to the roots</em>, also bayrisch: die Waldwirtschaft Malepartus bei Bad Iburg sowie die Enzianhütte in Bad Essen. „Das sind zwei Locations, wo Sie innerhalb von 20 Minuten im tiefsten Bayern sind.“ Spricht’s und strahlt begeistert. Der VfL, den Barlag sponsert, mag es ihm verzeihen.</p>
<p style="text-align: justify;">Pfüati miteinand’!</p>
 ]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Blogeintrag</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Team Building bei TSO-DATA</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2013/02/05/team-building-bei-tso-data/</link>
			<description>“Bei uns darf jeder so sein, wie er ist.“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em><br /></em>
<em>„</em>There is no I in team<em>“</em>, lautet ein englisches Wortspiel: Es gibt kein Ego in einem Team. Genau dieses Prinzip macht das <link unternehmen/tso-data/>IT-Systemhaus TSO-DATA</link> zu einem der Osnabrücker <em>Hidden Champions</em> – weil es dort wirklich gelebt wird. Dafür, dass alle an einem Strang ziehen, wird viel getan in diesem vorbildlich geführten Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von ERP-Software auf Basis von Microsoft Dynamics NAV spezialisiert hat. Was genau, und auch warum, das haben uns Beatrix Wallenhorst-Müller, Marketing, sowie Dirk Frommeyer, geschäftsführender Gesellschafter, verraten.
„Ohne unsere Mitarbeiter sind wir nichts“, sagt Frommeyer, und: „Das ist keine Floskel, sondern ehrlich so gemeint.“ Wallenhorst-Müllers Aussage, dass bei TSO-DATA jeder so sein dürfe, wie er ist, und dass auch ganz unterschiedliche Persönlichkeiten darunter seien, unterstreicht dies. Wie passt diese Akzeptanz von Individualität aber mit dem Team-Gedanken zusammen, den die beiden immer wieder als einen der Eckpfeiler des Unternehmens-Erfolgs zitieren? Immerhin besteht man mit zurzeit 75 Mitarbeitern kontinuierlich unter den Top 15 im von ca. 250 Konkurrenten deutschlandweit hart umkämpften Markt der Microsoft <em>Business Solutions</em>.
Ganz einfach: „Jeder muss selbst in der Lage sein, zu teilen, sich mitzuteilen“, sagt Frommeyer, der im Gespräch selbst auch sehr offen, humorvoll und direkt wirkt. Und solche Leute zu finden ist sein Ziel, ab dem ersten Bewerbungsgespräch. „Das Menschliche ist die Grundlage“, so der Geschäftsführer, und das muss einfach passen. „Bei uns ist selten jemand an der fachlichen Kompetenz gescheitert“, sagt er etwa Mitarbeitern <em>in spé </em>schon im Vorstellungsgespräch, „sondern höchstens an der sozialen.“
Leider ist es aber nicht einfach, Leute in unsere Region zu locken. Wo findet also TSO-DATA seine idealen Mitarbeiter in diesem, wie Wallenhorst-Müller es beschreibt, hoch kompetitiven „Markt, der die guten Leute sofort aufsaugt“ – sprich, wo die Konkurrenz unter den Arbeitgebern sehr groß ist und man es sich wirklich aussuchen kann als Bewerber? Laut Frommeyer: hier. In Osnabrück und dem Osnabrücker Land, wo die Leute dann auch willens sind, zu bleiben, und es sie nicht wieder wegzieht nach einer kurzen Zeit. Das findet auch seine Marketingmitarbeiterin: „Wir sind der Meinung, wer nicht gezielt hierher möchte oder hier bleiben möchte, den sollte man auch nicht dazu überreden für ein kurzes Gastspiel.“
Wie sich herausstellt, hat das seinen guten Grund, denn man sollte sich auch außerhalb der Arbeit etwas zu sagen haben: Setzt man bei TSO-DATA doch auf gemeinsame Erlebnisse, um den Teamgedanken zu prägen. Wochenenden auf Mallorca, in einer Jugendherberge auf Norderney, regelmäßige Ski-Touren in die Alpen. „Wir können auf hohem Niveau, wie etwa in einer eigenen Lounge auf dem Oktoberfest, aber auch unter einfachen Voraussetzungen miteinander Zeit verbringen und tun dieses sehr gerne und mit großer Beteiligung“, fasst es Wallenhorst-Müller zusammen.
Dazu noch flache Hierarchien, intensiver Austausch untereinander und eine effektive lokale Mundpropaganda, und man versteht, warum das Unternehmen dem noch immer aktuellen Fachkräftemangel, „der sich durch eine gute und immer stärker werdende Mundpropaganda jedoch etwas entspannt hat“, gelassener entgegensehe kann als mancher Konkurrent. Ungeachtet der Tatsache, dass Osnabrück trotz seiner nicht zuletzt von dieser Webseite gepriesenen Schönheit und Vorteile im Vergleich zu anderen Metropolen der IT-Branche „blass“ ist, „Diaspora eben“, wie es Dirk Frommeyer ehrlich benennt.
Der Geschäftsführer ist übrigens wie seine fünf Kollegen auch Gesellschafter, und wie alle anderen aktiver Mitarbeiter, die beim Ausscheiden ihre Unternehmensanteile aufgeben müssen. Dies beruht auf leidvoller Erfahrung: Die Firma entstand nämlich vor 20 Jahren aus einer Insolvenz. Damals riefen 6 Mitarbeiter des alten das neue Unternehmen ins Leben, beseelt vom moralischen Grundgedanken „Team“ – vor Ego und auch vor Profit auf Teufel komm raus – um ein nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, auf dass man nie wieder Schiffbruch erleiden möge.
Man möchte es diesem sympathischen Duo und den anderen 73 TSO-DATA-Mitarbeitern wünschen – und eventuell selbst umschulen, um dort anzuheuern. Die Investition in gemeinsame Erlebnisse zahlt sich jedenfalls aus: Ist es doch die harte, gute Arbeit ihrer hoch motivierten Leute, die die Firma weiter an der Spitze und auf Erfolgskurs hält. Mit, so Frommeyer, „sehr geringer personeller Fluktuation.“ Uns überrascht das nicht!]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Highlights des Jahres: Darum!</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2012/12/21/die-highlights-des-jahres-darum/</link>
			<description>Wir blicken zum Jahreswechsel nach vorne und zurück.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das erste Jahr mit Darum!Osnabrück. neigt sich dem Ende zu - falls die Welt heute nicht komplett <em>adieu </em>haucht. Wir haben Osnabrücker Unternehmern über die Schulter und <em>Hidden Champions </em>in die Karten geschaut; den besten Bäcker, den feschsten Frisör und den schmerzfreiesten Zahnarzt für Euch aufgestöbert sowie den Wohnungsmarkt unter die Lupe und sagenhafte lokale Helden in den Fokus genommen. Und es ist noch lange kein Ende in Sicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Sagt uns doch zum neuen Jahr, was wir für Euch noch besser machen können, oder was Euch schon gut gefällt an unserem Portal, und teilt Eure OS-Geheimtipps mit uns und dem Rest der Hiesigen des Haselandes. Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf spannende neue Themen für 2013 und sagen bis dahin: Danke fürs Lesen, Reinschauen und Weiterempfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem letzten Tipp von uns für 2012: Das um die 100 Jahre alte, märchenhafte Telgtemeyer-Karussell verzaubert unseren eh' schon entzückenden Weihnachtsmarkt und macht ihn mit zum schönsten des Landes, wie wir finden. Bis morgen habt Ihr noch Gelegenheit, das selbst zu überprüfen! Ansonsten sagen die Bilder ihr Übriges.</p>
<p style="text-align: justify;">Frohe Weihnacht', guten Rutsch und bis 2013 - mit Glückszahl für Osnabrück!</p>
<p style="text-align: justify;">Euer Darum!-Team.</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesundheitsmanagement bei Meyer &amp; Meyer</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2012/12/11/gesundheitsmanagement-bei-meyer-meyer/</link>
			<description> “Fast schon ein bisschen wie in der Familie.“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Gesundheit – laut WHO, der Weltgesundheitsorganisation, meint das den „Zustand des vollständigen <strong>körperlichen, geistigen und sozialen </strong>Wohlergehens“. Und für dieses ganzheitliche Wohlergehen seiner Mitarbeiter sorgt das Osnabrücker Fashionlogistikunternehmen <link unternehmen/meyermeyer/>Meyer & Meyer</link> seit drei Jahren ganz verstärkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Verantwortlich für das Gesundheitsmanagement im Unternehmen ist Dr. Alexandra Krone, die – immer noch recht ungewöhnlich für eine Personalleiterin – von Hause aus Organisationspsychologin ist. Von ihr lassen wir uns heute erklären, wieso sich das Unternehmen in diesem Feld so stark engagiert. Ursula West, Teamleiterin in der Lagerlogistik und Mitglied des Betriebsrats am Standort Osnabrück, fragen wir, wie Dr. Krones Maßnahmen bei der Belegschaft ankommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Von insgesamt 2000 Meyer & Meyer-Mitarbeitern sind rund 750 hier an der Hase tätig, ein Drittel davon kaufmännisch, das heißt, hinter dem Schreibtisch. Gemeinsam mit den zwei Dritteln, die gewerblich, also körperlich tätig sind – inklusive der „schwer greifbaren“ Kraftfahrer – ergibt das eine sehr heterogene Belegschaft mit ganz individuellen gesundheitlichen Anforderungen.  Bei den gewerblichen Mitarbeitern entstehen z. B. durch einseitige Belastungen und die anstrengende Arbeit, oft auch im Zugwind, körperliche Probleme: „Da muss man gegensteuern“, sagt Ursula West aus eigener Erfahrung.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es kann auch die fehlende Kinderbetreuung sein, die einem Mitarbeiter Sorgen bereitet, oder aber es liegen psychische Probleme vor. Dazu Krone: „2008 haben wir eine Kinderkrippe gegründet und bieten außerdem allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine telefonische 24-Stunden-Krisenhotline.“ Zum Konzept gehört auch ein Rehasportangebot in den unternehmenseigenen Fitnessräumen. „Der Riesen-Vorteil ist die Rückenschule in der Mittagspause, vor Ort.“ In der Tat kommt eine Physiotherapeutin vom Centrumed mehrmals pro Woche und gibt interessierten Mitarbeitern Rehasportkurse. „Wir machen keine zwei Tage dasselbe“, freut sich West. Und fügt hinzu, ernster, dass auch die Krisenhotline für psychologische oder soziale Probleme  mittlerweile gut angenommen werde. Genauso wie die privatärztliche Sprechstunde, die einmal im Monat angeboten wird. „Man kann hier alles miteinander verbinden“, lobt West.</p>
<p style="text-align: justify;">„Das eine greift in das andere“, erläutert die „Macherin“ des ganzheitlichen Konzepts, Dr. Krone. „Einfach eine Mitgliedschaft im Fitnessclub anzubieten, ist mir  zu gießkannig“ – lieber wolle man individuell und bedarfsgerecht arbeiten, „in die eigentlichen Problemfälle reingehen“. Das sei schon auch eine Herausforderung: Ein Angebot zu schaffen, das wirklich allen nutzt. Warum investiert man bei Meyer & Meyer derart in die bereits vorhandenen <em>human resources?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das übergeordnete Thema, so Krone, ist ganz klar: „Wie kommen wir inmitten des demografischen Wandels gut in die Zukunft? Die Belegschaft altert, und unser Ziel ist die Bindung und Gewinnung von Mitarbeitern.“ Ursula West ergänzt: „Viele junge Leute kommen jetzt, auch wegen dieser Maßnahmen, die sonst nicht gekommen wären.“  Es herrsche auch auf Bewerberseite mittlerweile ein anderes Bewusstsein: „<em>Work-life-balance</em>-Konzepte werden immer stärker eingefordert“, resümiert die Personalleiterin. </p>
<p style="text-align: justify;">Den schönsten Effekt des ganzheitlichen Gesundheitsmanagements fasst dann Ursula West zusammen, die seit 14 Jahren für den Betrieb täglich hunderte Kartons auspackt, an die 6000 Textilien in die Hand nimmt und neue Größenzusammenstellungen kommissioniert. Nein, es ist nicht allein die Tatsache, dass sie am Arbeitsplatz  vorbeugende Bewegungstechniken lernt, die sie auch zuhause anwenden kann – obwohl sie auch das lobend erwähnt. Vielmehr fällt seit einiger Zeit auf, dass auch die Belegschaft mehr aufeinander achtet, da durch das Programm Probleme zu einem gewissen Grad enttabuisiert werden. Sich helfen zu lassen, ist explizit erwünscht. Der Mensch hinter der Arbeitskraft zählt so sehr wie nie zuvor. „Und damit“, so West, nicht ohne Stolz, „ist es fast schon ein wenig wie in der Familie.“</p>
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			<category>Themen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 09:55:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die spanische Fachkraft und der deutsche Fachkräftemangel</title>
			<link>http://www.darumosnabrueck.de/blog-detailseite/datum/2012/11/27/die-spanische-fachkraft-und-der-deutsche-fachkraeftemangel-1/</link>
			<description>Teil 2: „Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst.“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.darumosnabrueck.de/news-detailsseite/datum/2012/11/27/die-spanische-fachkraft-und-der-deutsche-fachkraeftemangel/>Nachdem letzte Woche Icaro Obeso Muñiz von seiner Seite der Medaille berichtete</link>, kommt heute wie angekündigt seine Chefin zu Wort: Kirstin Flüssmeyer (33) leitet ein Osnabrücker Vermessungsbüro in dritter Generation und hat den jungen Spanier angeheuert, um ihren Betrieb fit für die Zukunft zu machen. Zunächst erzählt die Unternehmerin von ihrem bisherigen Weg – damit man besser nachvollziehen kann, wie es dazu kam, dass sie diesen noch immer nicht ganz gewöhnlichen Schritt wagen konnte.
Erst im August vor drei Jahren kehrte sie wieder heim nach Osnabrück: „Ich wusste, ich komme hierher zurück, aber das war nicht immer einfach.“ Viele Versuchungen abseits des für sie vorgezeichneten Wegs lockten: Eine Karriere im Journalismus etwa, im Fernsehen oder in der Politik. Berlin, Hannover, Göttingen und Stade zählten zu ihren Stationen sowie über sechs Jahre in Karlsruhe, wo sie ihr Studium absolvierte. “Die Landschaft war wunderschön, aber das Nordisch-Ironische hat mir gefehlt.“ Je sieben Monate verbrachte Flüssmeyer auch „JWD“, janz weit draußen, in der großen Welt: in Australien, wo sie zur Schule, und Brasilien, wo sie auf die Uni ging. Genauer, in Curitiba, einer 8-Millionen-Stadt mit vielen westlichen Einwanderern und Orten, wo nur deutsch gesprochen wird.
Dann kam sie nach Hause, sah den Familienbetrieb und sagte: „Ich mach’ das“ – und stürzte sich ganz ins Vermessen. Damals, also vor drei Jahren, boomte auch die Baubranche, der Aufschwung schwang und die Auftragslage war gut. Fast zu gut: „Der Fachkräftemangel war und ist Thema.“ Während 2009 noch Flüssmeyer selbst, ihr Vater und sieben Angestellte die Arbeit stemmten, sind es heute bereits zehn Mitarbeiter; und ab 2014 wird die junge Ingenieurin diese führen, allein das Heft in die Hand nehmen. Viele ihrer Leute sind noch vom Vater übernommen, drei feiern bald ihr 40jähriges Betriebsjubiläum.
„Die alte Generation ist am Gehen“, stellt Flüssmeyer fest, die dies als deutschlandweites Problem für ihre Branche sieht: „Die deutschen Bewerber sind im Schnitt 55 Jahre alt.“ Schwierig, wenn man wie sie ein Unternehmen nachhaltig zukunftsfähig machen will: „Ich muss mich jetzt frühzeitig um Nachwuchs kümmern“, sagt sie. In ihrem Fall kam der Nachwuchs, zumindest zum Teil, aus dem krisengebeutelten Spanien.
Icaro Obeso Muñiz fand über die EURES-Website zu ihr. Was ihr zunächst spanisch vorkam, denn: „Ich wusste nicht, dass die ARGE das so streut!“ Da war sie anfangs überrascht von seiner Bewerbung, und hatte „am Anfang auch ein bisschen Angst.“ Dann überzeugte sie aber die Initiative des jungen spanischen Ingenieurs, und sie war bereit, das Risiko einzugehen. Und „das ist der Punkt“ für Kirstin Flüssmeyer: „Dadurch, dass man selbst so viel rumgekommen ist, ist unsere Generation offener.“
Wo genau sie die Risiken sieht, jemanden aus dem Ausland zu holen? „Dass das wegen der anderen Ausbildung Probleme geben kann, ist einem vorher schon bewusst“, sagt sie dazu. Gerade im sehr strengen Katasterwesen, wo sie selbst letztendlich für alles gerade stehen muss: „Ich muss das dann beglaubigen!“ Aber es geht für die Juniorchefin auch um europäische Solidarität: „Hey, euch geht’s gerade nicht so gut, wir sind alle Europäer, wir gucken zusammen, wie’s weitergeht.“
Und ihr Fazit? „Ich würd’s wieder tun.“ Das Gute sei, dass man nun wisse, wo die Probleme liegen. Man braucht einen Vertrauensvorschuss, und manchmal geht es auch schief, aber, wie Flüssmeyer es so schön formuliert: „Man muss halt kulturelle Unterschiede akzeptieren lernen. Und das hat unsere Generation drauf.“]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 14:05:00 +0100</pubDate>
			
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